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100 Jahre FMA

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Mutige Anfänge

Ja, wir sind wirklich mutig. Inmitten der katastrophalen Wirtschaftslage nach dem Ersten Weltkrieg wagen wir uns in den „Ruhrpott“. So erfüllen wir den Wunsch des Generalobern Don Filippo Rinaldi, das „Institut der Töchter Mariä Hilfe der Christen“ möge sich 50 Jahre nach seiner Gründung auch nach Deutschland ausbreiten.
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Das erste Haus in der Theodor-Hartz-Straße in Essen-Borbeck wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Das erste Haus in der Theodor-Hartz-Straße in Essen-Borbeck wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
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Nach fünftägiger Reise kommen wir – drei italienische und drei deutsche Schwestern – am 21. November 1922 um ein Uhr nachts in Essen-Borbeck an. Bei unserer Ankunft finden wir „die heilige Armut von Betlehem“* vor. Doch wir sind froh, auf Einladung der Salesianer Don Boscos die Hauswirtschaft in deren Kolleg zu besorgen und die Schulen für italienische Arbeiterkinder übernehmen zu können. Bald blüht unser Oratorium für einige hundert Jugendliche – ein „kleines, aber glückliches Valdocco“**. Viele Mädchen fühlen sich von unserer Fröhlichkeit angezogen und möchten Schwestern werden wie wir.

Also brauchen wir ein Haus für die Ausbildung der jungen Ordensfrauen. Wir finden es 1924 im bayrischen Eschelbach. Dort kümmern wir uns um Chor, Orgeldienst, Krankenpflege in der Pfarrgemeinde und die Kinder in unserem Heim. Zugleich bereiten wir die Kandidatinnen auf das Noviziat in Nizza Monferrato vor. Viele von ihnen gehen anschließend als Missionarinnen in alle Welt.

Vier Jahre darauf führt uns der Weg nach Österreich. Die Salesianer rufen uns zur Haushaltsführung und Betreuung vernachlässigter kleiner Buben nach Jagdberg in Vorarlberg.

1931 freuen wir uns über die Erhebung unserer Häuser zur „Visitatorie“ und die Eröffnung unserer Niederlassungen in Ingolstadt, Unterwaltersdorf und Gramat-Neusiedl.

* Cronaca Essen-Borbeck 1922-1925, Hausarchiv Don Bosco Schwestern Essen-Borbeck.
** Theresia Lumer, Die Chronik. Bericht eines gemeinsamen Weges von 1922 bis 1954, München 1992, 11. Im Turiner Stadtviertel Valdocco hat Don Bosco sein Jugendwerk begonnen.
Das erste Haus in der Theodor-Hartz-Straße in Essen-Borbeck wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Das erste Haus in der Theodor-Hartz-Straße in Essen-Borbeck wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
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Vorgestellt: Sr. Regina Ostern

1898 * in Wippingen
1920–1922 Livorno
1922–1931 Essen
1931–1949 Unterwaltersdorf, Gramat-Neusiedl, Linz, Klagenfurt, Viktorsberg
1949–1982 Eschelbach
1982 † in Wolnzach

Gelesen von Sr. Ursula Werz

Essen damals und heute

Oratorium - Was ist das?

Blick in die Provinz

1922 bis 1932

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Drei Schwestern sind nach wie vor in Essen-Borbeck tätig. Neben der Missionsprokur und dem Kindergarten arbeiten sie in der Pfarrei und in der Seelsorge. Doch was sagen sie selbst zu den hundert Jahren Präsenz an diesem Standort? Was ist das Besondere hier? Und wie soll die Zukunft aussehen?

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Ausbreitung auf Umwegen

Ja, wir breiten uns aus – trotz der enormen Einschränkungen durch die Nationalsozialisten. Während sie uns bereits aufgegangene Türen verschließen, öffnen sich uns Tore zu neuen Orten und Wirkungsfeldern. Die Krise wird rückblickend zur Chance.
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Die Maria-Hilf-Statue in der Kaulbachstraße wurde Ende des Zweiten Weltkrieges angebracht. Die Schwestern waren dankbar dafür, dass im Krieg keine Mitschwestern ums Leben gekommen waren.
Die Maria-Hilf-Statue in der Kaulbachstraße wurde Ende des Zweiten Weltkrieges angebracht. Die Schwestern waren dankbar dafür, dass im Krieg keine Mitschwestern ums Leben gekommen waren.
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Mit dem Kauf des Hauses in der Kaulbachstraße kommen wir endlich nach München – ein Meilenstein in unserer Geschichte! Nun können wir den Kandidatinnen Schulbildung ermöglichen und „gefährdete“ Mädchen in unser Don Bosco Heim aufnehmen.

Zwischen 1932 und 1940 freuen wir uns über die Erste Profess von 59 jungen Frauen, die Aussendung elf deutscher Missionarinnen, die Eröffnungen unserer Niederlassungen in Linz, Klagenfurt, Viktorsberg und Regensburg.

Die Heiligsprechung Don Boscos und die Seligsprechung Maria Mazzarellos erleben wir mit der ganzen Don Bosco Familie als starkes christliches Signal vor dem Hintergrund des immer bedrohlicher agierenden Nationalsozialismus.

Der neue politische Wind fegt bereits Aufgebautes hinweg. Unsere Kindergärten, Heime und Oratorien werden geschlossen, manche Häuser besetzt, weitere Pläne zerplatzen.

Manche von uns werden zum Arbeitsdienst verpflichtet, etliche sind nun arbeitslos geworden. Einige lassen sich für die Krankenpflege ausbilden, andere qualifizieren sich durch Kurse zur Erfüllung der Anordnungen des Reichsfinanzministeriums.

Dankbar antworten wir auf die Rufe zur Mitarbeit im Salesianum München, in den Apostolischen Administraturen Innsbruck und Feldkirch, in der Zisterzienserabtei Himmerod und im Kloster Benediktbeuern.
Die Maria-Hilf-Statue in der Kaulbachstraße wurde Ende des Zweiten Weltkrieges angebracht. Die Schwestern waren dankbar dafür, dass im Krieg keine Mitschwestern ums Leben gekommen waren.
Die Maria-Hilf-Statue in der Kaulbachstraße wurde Ende des Zweiten Weltkrieges angebracht. Die Schwestern waren dankbar dafür, dass im Krieg keine Mitschwestern ums Leben gekommen waren.
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Vorgestellt: Sr. Maria Schwind

1878 * in Grunau
1911–1914 Marseille
1914–1922 Italien, Schweiz
1922–1930 Essen
1930–1939 Jagdberg
1939–1963 Unterwaltersdorf
1963 † in Unterwaltersdorf

Gelesen von Sr. Ursula Werz

München damals und heute

Leidenschaft für die Mission

Blick in die Provinz

1932 bis 1942

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Flexibilität in schweren Zeiten

Ja, wir erweisen uns als flexibel – wie Don Bosco, Maria Mazzarello und die Schwestern vor uns. Je schwerer die Zeiten, umso größer unser Vertrauen auf Gott und Maria. Es wird nicht enttäuscht – neues Leben entsteht aus den Trümmern.

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1951 wird Maria Mazzarello, die Mitbegründerin der Don Bosco Schwestern, heiliggesprochen.
1951 wird Maria Mazzarello, die Mitbegründerin der Don Bosco Schwestern, heiliggesprochen.
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Mit alternativen Arbeitseinsätzen überbrücken wir die schwere Zeit – bei den 400 verwundeten Soldaten im Kapuzinerkloster Regensburg, an der Pforte der Münchner Klinik Josefinum, mit kriegsdienlichen Näharbeiten und Krankenpflege in Lazaretten.

Wir leben in der täglichen Spannung zwischen Freude und Hoffnung, Trauer und Angst. Bomben zerstören unsere Häuser in Essen, München, Linz und Klagenfurt – wir bauen sie nach dem Krieg wieder auf. Unser Haus in Eschelbach wird enteignet – die Amerikaner geben es uns wieder zurück.

Kaum ist der Krieg zu Ende, sind wir wieder erzieherisch tätig. In ärmlichsten Verhältnissen entfalten wir für Waisenkinder und Flüchtlingsmädchen in unseren neu erstehenden Kindergärten, Oratorien, Heimen und Nähschulen all unsere Kreativität.

Junge Frauen dürfen wieder eintreten. Weil wir zahlenmäßig wachsen, können wir rasch neue Niederlassungen eröffnen: in Kelheim, Innsbruck, Burghausen, Köln, Rottenbuch, Bonn, Aulhausen, Wien-Hasenleiten, Bottrop, München-Laim und Stams. Um unseren pädagogischen Aufgaben gewachsen zu sein, nützen viele von uns die Möglichkeiten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung.

1946 werden wir zur Provinz erhoben, zu der auch unsere Schwestern in der Slowakei gehören. 1951 ist unsere Freude groß: Maria Mazzarello wird heiliggesprochen!
1951 wird Maria Mazzarello, die Mitbegründerin der Don Bosco Schwestern, heiliggesprochen.
1951 wird Maria Mazzarello, die Mitbegründerin der Don Bosco Schwestern, heiliggesprochen.
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Vorgestellt: Sr. Maria Prinz

1896 * in Wien
1921–1924 Livorno
1924–1931 Eschelbach
1931–1938 Weigelsdorf, Linz
1938–1946 München, Benediktbeuern
1946–1960 Innsbruck
1960 † in Viktorsberg

Gelesen von Sr. Ursula Werz

Blick in die Provinz

1942 bis 1952

Benediktbeuern damals und heute

Arm wie die Kirchenmäuse?

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Wachstum hüben und drüben

Ja, unsere Saat wächst – diesseits und jenseits der deutsch-österreichischen Landesgrenze. Denn da sich die Niederlassungen vermehren und die Entfernungen groß sind, entwickeln wir uns in Deutschland und Österreich in zwei eigenständigen Provinzen weiter.

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Noviziat in Rottenbuch, 1959
Noviziat in Rottenbuch, 1959
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Jedes Jahr werden wieder einige junge Frauen Don Bosco Schwestern. So können wir die Nähschule in der Diaspora-Stadt Plettenberg übernehmen, Kindergarten, Hort und Pfarrjugendgruppen in Moers bei Duisburg und das Don Bosco Kinderheim in Innsbruck.

1954 wächst Neues: Unter der Leitung von Sr. Alba Deambrosis entsteht die österreichische Provinz mit Sitz in Stams. Die deutschen Niederlassungen werden nun von München aus von Sr. Giovanna Zacconi geleitet. 1960 wechseln die beiden erneut: Sr. Alba wird Provinzoberin in Italien, Sr. Giovanna in Österreich.
Sr. Angela Becker kommt aus Brasilien, um die deutsche Provinz zu leiten.

Wir eröffnen neue Niederlassungen – Jünkerath, Innsbruck Falkstraße, Baumkirchen, Buer-Scholven – und bauen bestehende aus. In Rottenbuch rufen wir das Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen ins Leben, in München das Wohnheim Ermelinda, in Eschelbach und Linz die Haushaltungsschulen, ebenfalls in Linz das österreichische Noviziat.

Damit bemühen wir uns verstärkt um salesianische Bildung und berufliche Qualifizierung. Die Erste von uns beginnt ihr Studium am Internationalen Institut Pedagogico in Turin, 13 Schwestern nehmen dort an der internationalen Tagung für Oratorien teil, unsere Spiele-Fortbildungen finden großen Anklang.
Noviziat in Rottenbuch, 1959
Noviziat in Rottenbuch, 1959
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Vorgestellt: Madre Alba Deambrosis

1887 * in S. Maurizio di Conzano
1905–1922 Nizza Monferrato, Turin, Grugliasco
1922–1954 Essen, Eschelbach, München
1954–1960 Stams
1960–1964 Parma
1964 † in Parma

Gelesen von Sr. Ursula Werz

Blick in die Provinz

1952 bis 1962

Stams damals und heute

Herzenssache Erziehung

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Zurzeit führen wir in Stams eine Kinderkrippe, einen Kindergarten und einen Hort. Charakteristisch für unser Haus sind außerdem die sozialpädagogischen Wohngruppen das Außenwohnen und die sozialpädagogischen Familien.

Die Horte Hall und Mils sowie Kindergarten und Hort Don Bosco Heilig Geist und das Haus der Kinder in Telfs gehören ebenfalls zu den Einrichtungen in Stams.


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Warst du in der Schule brav? Haben Schwestern einen Ausweis, damit man erkennt, dass sie echte Schwestern sind? Und warum bist du Don Bosco Schwester geworden?

Die Kinder in Stams haben „ihre“ Schwestern gefragt.

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Mittendrin im kirchlichen Aufbruch

Ja, wir gehen wie Don Bosco mit der Kirche. Das Kirchenschiff begibt sich aufs offene Meer und wir fahren mit. Der hohe Wellengang bringt auch uns ordentlich in Bewegung. Hin- und herschaukelnd erweitern wir unseren Horizont. Auf zu neuen Ufern!

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Äußerlich tut sich viel: Wir verlegen den Sitz des österreichischen Provinzialats von Stams nach Innsbruck und eröffnen Niederlassungen in Augsburg, Saarbrücken, Bludenz. Eine Schwester wirkt in Bocholt, zwei spanische Schwestern betreuen spanische Familien in Essen. Die erste Mitschwester absolviert ein Universitätsstudium. Einige von uns unterrichten an unserer Europa-Schule in Mailand.

In Köln rufen wir die Missionsprokur ins Leben, in Rottenbuch die Sonderschule für geistig behinderte Kinder. In unseren Häusern in Bayern, Tirol und Vorarlberg bereiten wir zahlreichen Kindern aus weiter entfernten Gegenden erlebnisreiche Sommerferien.

Innerlich bewegt uns das II. Vatikanische Konzil. Unmittelbar vor dessen Beginn startet unsere Generaloberin eine weltweite katechetische Kampagne – und wir befähigen uns durch die beliebten katechetischen Kurse zur religiösen Unterweisung.

1966 begrüßen wir die neue deutsche Provinzoberin Sr. Theresia Lumer. Sie setzt mit uns im Zuge des besonderen Generalkapitels von 1969 die Empfehlungen des II. Vatikanums um: liturgische Erneuerung, Anpassung des Ordenskleides und Überarbeitung der Konstitutionen. Ganz im Sinn der Kirche beschäftigen wir uns mit den Themen der „Welt von heute“: mit den sozialen Kommunikationsmitteln und der Sexualerziehung junger Menschen.

Auf Provinzebene vertiefen wir unsere Ordensspiritualität: Wir freuen uns über die erweiterte Ordensausbildung, Glaubenskurse, Bibelkurse, Oberinnenkurse in Rom und erste Fahrten zu unseren Ursprungsorten Turin und Mornese.
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Blick in die Provinz

1962 bis 1972

Im Herzen der Kirche

Baumkirchen damals und heute

Vorgestellt: Sr. Giovanna Zacconi

1912 * in Messina
1930–1949 Vercelli, Torre Bairo
1949–1960 Ingolstadt, München
1960–1972 Stams, Innsbruck
1972–2017 Linz, Stams, Vöcklabruck
2017 † in Vöcklabruck

Gelesen von Sr. Ursula Werz

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Freude an Fortbildung

Ja, von Anfang an betreuen wir bedürftige Kinder und Jugendliche – nun intensivieren wir unseren Einsatz für deren gesellschaftliche Zukunftsperspektiven. Jungen Menschen berufliche und religiöse Bildung zu vermitteln – das erkennen wir als unseren Auftrag in der Spur Maria Mazzarellos. Liebend gern bilden wir uns dafür laufend fort.
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Mornese: Schwestern vor dem Fenster der Valponasca bei Exerzitien im Juli 1981.
Mornese: Schwestern vor dem Fenster der Valponasca bei Exerzitien im Juli 1981.
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Wir feiern unsere 50-jährige Präsenz im deutschen Sprachraum und freuen uns über Sr. Theresia Witwer, die erste Provinzoberin aus Österreich. Sr. Maria Eder leitet zugleich die deutsche Provinz und die Fachakademie für Sozialpädagogik in Rottenbuch.

Einige Schwestern studieren in Turin und Rom. Mehrere absolvieren berufliche und pastorale Weiterbildungen.

Unsere Linzer Haushaltungsschule entfaltet sich ab 1975 in Vöcklabruck in zwei berufsbildende höhere Schulen. Immer differenzierter tauschen wir uns über unsere spezifische Arbeit in Kindergärten, Oratorien, Pfarrgemeinden, Heimen und Horten aus. Wir arbeiten verstärkt mit Pfarrgemeinden zusammen, begleiten Gruppen salesianischer Mitarbeiter/innen und bieten erstmals gemeinsam mit Salesianern Don Boscos Veranstaltungen für Jugendliche an.

Wir wollen sie salesianisch begleiten und sind froh über die Fortbildungsmöglichkeiten: Psalmenkurse zur Einübung in das neue Stundengebet, erstmals Vertiefung in das Leben Maria Mazzarellos vor Ort in Mornese und Kurse zur ständigen Weiterbildung in Rom.

1976 nimmt eine von uns in Rom an der erstmals stattfindenden Fortbildung für Schwestern in leitender Funktion aus allen Kontinenten teil. 1981 ist anlässlich des 100-jährigen Todestages Maria Mazzarellos das Jahr großer Freude und Feierlichkeiten auf der ganzen Welt.
Mornese: Schwestern vor dem Fenster der Valponasca bei Exerzitien im Juli 1981.
Mornese: Schwestern vor dem Fenster der Valponasca bei Exerzitien im Juli 1981.
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Vorgestellt: Sr. Theresia Lumer

1912 * in Essen
1931–1934 Eschelbach, Casanova
1934–1955 München, Eschelbach,
Ingolstadt, Köln, Bonn, Bottrop, Moers
1955–2008 München, Rottenbuch
2008 † in Rottenbuch

Gelesen von Sr. Ursula Werz

Blick in die Provinz

1972 bis 1982

Ein gutes Rückgrat

Rottenbuch damals und heute

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Sr. Katharina Schmid hat sich 2021 entschieden, von Magdeburg nach Rottenbuch, dem Alterssitz unserer Mitschwestern, zu übersiedeln. Als ehemalige Provinzsekretärin und spätere Provinzleiterin kennt sie alle Schwestern im Haus sehr gut.

Sr. Anneliese Scheele übersiedelte 2018 nach Rottenbuch. Sie war 50 Jahre als Erzieherin tätig, die meiste Zeit verbrachte sie in Essen-Borbeck. Bei den Filmaufnahmen musste sie leider wegen einer Verletzung das Bett hüten. 

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Zündendes Don Bosco Jubiläum

Ja, das Jahr 1988 prägt sich in unser kollektives Gedächtnis ein – das Jubiläumsjahr zum 100. Todestag Don Boscos zieht weite Kreise! Die festlichen Veranstaltungen wirken erfreulich nachhaltig – unsere Begeisterung für Don Bosco springt auf viele junge Menschen über.

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Wien: Jubiläumsgottesdienst Don Bosco-Fest 1988 – Tanz zum Friedensgruß der Schülerinnen von Vöcklabruck.
Wien: Jubiläumsgottesdienst Don Bosco-Fest 1988 – Tanz zum Friedensgruß der Schülerinnen von Vöcklabruck.
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Wir ändern unseren Schleier, nützen während des Generalkapitels 1990 erstmals das Fax-Gerät und lassen uns bei Tagungen extern begleiten. Durch die wechselnden Provinzoberinnen – Sr. Margarete Nickl, Sr. Katharina Schmid, Sr. Ingeborg Hefel und Sr. Adolfine Binder – spüren wir immer neu frischen Wind.

Franz Kett hält uns religionspädagogische Kurse, in Amberg übernehmen wir das Caritas-Wohnheim für junge Spätaussiedlerinnen. Jugendliche laden wir zu Orientierungs-, Bibel-, Oster-, Pfingst-, Silvester- und Schitagen ein.

1986 sind wir mittendrin im neu eröffneten Don Bosco Haus in Wien. Gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos entwickeln wir vielfältige jugendpastorale Angebote.

Im Jubiläumsjahr 1988 rücken wir eng mit der Don Bosco Familie zusammen. Als zündende Höhepunkte erleben wir den Pädagogischen Kongress in der Wiener Hofburg mit 750 Teilnehmenden aus 15 Nationen, das Festival in Benediktbeuern, das internationale Jugendtreffen Confronto in der Heimat Don Boscos.

Die Funken der Jubiläumsveranstaltungen entzünden die Confronto-Jugendbewegung, die Jugendfeste, die Salesianische Jugendspiritualität, die Lust zu Reisen nach Turin und Mornese. Mehrere junge Frauen sind Feuer und Flamme und möchten Don Bosco Schwestern werden.
Wien: Jubiläumsgottesdienst Don Bosco-Fest 1988 – Tanz zum Friedensgruß der Schülerinnen von Vöcklabruck.
Wien: Jubiläumsgottesdienst Don Bosco-Fest 1988 – Tanz zum Friedensgruß der Schülerinnen von Vöcklabruck.
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Vorgestellt: Sr. Irmgard Gundolf

1933 * in Stams
1954–1957 Ingolstadt, Rottenbuch, Linz
1957–1964 Klagenfurt
1964–1966 Mailand
1966–1975 Innsbruck, Baden bei Wien, Klagenfurt, Baumkirchen
1975–1976 Rom
1976–1982 Klagenfurt
1982–1986 Vöcklabruck
1986–1991 Wien
1991 † in Stams

Gelesen von Sr. Ursula Werz

Blick in die Provinz

1982 bis 1992

Unter Geschwistern

Wien damals und heute

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Innovative Jugendpastoral

Ja, neue Erfahrungen machen wir – gemeinsam mit den jungen Menschen! Neuer Wein gehört in neue Schläuche – überhaupt und vor allem in der Jugendpastoral. Diesbezüglich leisten bereits in den 80er-Jahren die Vorreiterinnen unter uns zähe, zielführende Überzeugungsarbeit.

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Die samtene Revolution wendet in Europa das politische Blatt und wir nützen die neuen Möglichkeiten. Wir gehen nach Magdeburg und eröffnen dort ein Offenes Jugendzentrum. Zahlreichen Frauen und Kindern, die dem Bosnienkrieg entkommen, öffnen wir unsere Türen. Einige von uns nützen die neue Möglichkeit, Zivilkleidung zu tragen.

Unsere Provinzoberinnen – Sr. Rosa Höll, Sr. Gertrud Haller, Sr. Hermine Mülleder – fördern pastorale Anstellungen von Schwestern auf Diözesanebene, die Zusammenarbeit mit den europäischen Provinzen und Don Bosco Schulen sowie die Gründung der VIDES-Vereine.

Mit unseren Jugendpastoralveranstaltungen vermitteln wir jungen Menschen Sinnerfahrungen über alle Sinne. Wir lassen sie die Stille verkosten und ermöglichen ihnen spirituelle Erfahrungen: durch das Erleben von Kultur und Natur in den Bergen, auf der Schipiste, am Meer, an berührenden Orten auf den Spuren der ersten Christen, Don Boscos und Maria Mazzarellos.

Gemeinsam mit den Jugendlichen bauen wir über internationale Begegnungen in verschiedenen Ländern Europas, im Heiligen Land und in anderen Kontinenten am weltweiten Freundschaftsnetz: bei Schüleraustauschprojekten, Weltjugendtagen und VIDES-Volontariatserfahrungen.

Unser Unterwegssein mit jungen Menschen reflektieren wir mit unseren Jugendpastoraltagungen und -konzepten.
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Blick in die Provinz

1992 bis 2002

Mit jungen Menschen unterwegs

Magdeburg damals und heute

Vorgestellt: Sr. Lydia Kaps

1961 *in Köln
1982–1984 Rottenbuch
1984–1986 Castelgandolfo
1986–1987 Rottenbuch
1987–1992 Buer Scholven
seit 1992 Magdeburg

Es spricht Sr. Lydia Kaps

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Sr. Lydia Kaps kam 1992, kurz nach der Wende, nach Magdeburg. Viele Jugendzentren waren geschlossen worden, viele Jugendliche standen auf der Straße. Mit ihren Mitschwestern baute die gelernte Erzieherin das Kinder- und Jugendzentrum auf - unterstützt von Bistum und Stadt Magdeburg und vielen helfenden Händen. 

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Gemeinsame Verantwortung

Ja, das neue Jahrtausend bringt neue Entwicklungen in unserer Provinz. Wir Schwestern werden weniger, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr. Mehreren von ihnen übertragen wir Leitungsverantwortung für unsere Einrichtungen. Wir selbst konzentrieren uns verstärkt auf pastorale und koordinierende Aufgaben.

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Teresa von Avila ist Patronin des Instituts der Töchter Mariä Hilfe der Christen. Foto: Wikipedia
Teresa von Avila ist Patronin des Instituts der Töchter Mariä Hilfe der Christen. Foto: Wikipedia
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In Essen-Kettwig beginnen wir zusammen mit einer jungen Frau eine neue Gemeinschaftsform. In Vöcklabruck beenden wir das Internat, die Mädchenheim-Gruppen in Stams verwandeln wir in Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe Tirol in sozialpädagogische Wohngemeinschaften.

Das Don Bosco Flüchtlingswerk mit Sitz in Wien tragen wir von Anfang an mit. Wir vernetzen uns verstärkt mit anderen Ordensgemeinschaften und beginnen die Zukunftswerkstatt mit externer Begleitung.

Die Leitung unserer Schulen, einiger Kindergärten und Horte, des neuen Medienreferates und unseres Vereins für Bildung und Erziehung vertrauen wir kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Zu unserer gemeinsamen salesianischen Fortbildung gründen wir mit den Salesianern das Don Bosco Bildungsforum.

Unter der Provinzleitung von Sr. Petra Egeling und Sr. Maria Maxwald tut sich ab 2005 viel: Das österreichische Provinzialat verlegen wir von Innsbruck nach Salzburg und das deutsche von der Münchener Kaulbachstraße in die Schellingstraße. Wir schaffen Wohn- und Pflegeräume für unsere älteren Mitschwestern, eröffnen die Gemeinschaft Magdeburg St. Josef und beginnen in Wien eine neue Präsenz.

Bei Exerzitien direkt vor Ort vertiefen wir uns in die Spiritualität unserer Patronin Teresa von Avila.
Teresa von Avila ist Patronin des Instituts der Töchter Mariä Hilfe der Christen. Foto: Wikipedia
Teresa von Avila ist Patronin des Instituts der Töchter Mariä Hilfe der Christen. Foto: Wikipedia
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Blick in die Provinz

2002 bis 2012

Salzburg damals und heute

Leben miteinander teilen

Vorgestellt: Sr. Maria Maxwald

1965* in Wels
1985–1987 Innsbruck
1987–1989 Castelgandolfo
1989–1992 Innsbruck
1992–1993 Stams
1993–1999 Innsbruck
1999–2000 Vöcklabruck
2000–2001 Wien
2001–2005 Vöcklabruck, Innsbruck
2005–2015 Salzburg
seit 2015 Baumkirchen

Es spricht Sr. Maria Maxwald

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Zusammen Weiterwachsen

Ja, die Ordenslandschaft in Europa verändert sich – und wir verändern uns mit. Wir bündeln unsere Ressourcen und gehen nach 60 Jahren autonomer Provinzentwicklung wieder zusammen. Gemeinsam wollen wir zusammenwachsen, zusammen wachsen und weiterwachsen – vor allem in die Tiefe.

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„Feuer und Flamme“ lautete das Motto zum Pfingstgottesdienst in Wien-Neuerdberg 2015 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Geburtstages Don Boscos.
„Feuer und Flamme“ lautete das Motto zum Pfingstgottesdienst in Wien-Neuerdberg 2015 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Geburtstages Don Boscos.
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2014 bilden wir unsere Deutschsprachige Provinz mit Sitz in München. Im Jahr darauf feiern wir weltweit mit viel Freude den 200. Geburtstag Don Boscos. Jungen Frauen übergeben wir die Leitung des Studienheims Maria Dominika und des Provinzarchivs, einige Schwestern machen wertvolle Erfahrungen jenseits der Landesgrenze.

Wir arbeiten an Präventionsmaßnahmen und zusammen mit den Salesianern an den Leitlinien zum Arbeiten im Geist Don Boscos – damit das Leben junger Menschen gelingt. Durch Bildung, Begleitung und Beheimatung tragen wir dazu bei.

Wir eröffnen das Schulcafé Mazzarello und übernehmen pädagogische Einrichtungen an Standorten, an denen wir keine Niederlassung haben. Dennoch sind wir dort präsent, indem wir die Teams salesianisch begleiten.

Jungen Menschen bieten wir durch ordensübergreifende Kooperationen neue Volontariatsmöglichkeiten: Das Freiwillige Ordensjahr lädt zum Mitleben ein, Don Bosco Volunteers zum freiwilligen Engagement in Österreich und Europa. Über europäische Erasmus+ Programme fördern wir die internationale Kompetenz unserer Schüler/innen.

Auf Licht und Schatten unserer Provinzgeschichte, Eröffnungen und Schließungen von Häusern, Eintritte und Austritte von Schwestern schauen wir voll Dankbarkeit und Demut zurück. Die Gegenwart versuchen wir in Liebe zu leben, der Zukunft wachsen wir voll Hoffnung entgegen.
„Feuer und Flamme“ lautete das Motto zum Pfingstgottesdienst in Wien-Neuerdberg 2015 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Geburtstages Don Boscos.
„Feuer und Flamme“ lautete das Motto zum Pfingstgottesdienst in Wien-Neuerdberg 2015 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Geburtstages Don Boscos.
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Blick in die Provinz

2012 bis 2022

Vorgestellt: Sr. Elisabeth Siegl

1975 * in Wien
2003–2004 Wien
2004–2006 Castelgandolfo
2006–2011 Salzburg
seit 2011 Vöcklabruck

Es spricht Sr. Elisabeth Siegl

Säulen unserer Arbeit

Vöcklabruck damals und heute

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Ein Lied zum Jubiläum

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Unser Jubiläumslied „100 Jahre und ein Traum“ stammt aus der Feder von Sr. Sylvia Steiger. 

Don Bosco war im buchstäblichen Sinn ein Mann der Träume und Visionen. Manche begleiteten ihn ein Leben lang und wurden zum Leitmotiv seines Handelns. In seinen Träumen geht es fast immer um eines: Jungen Menschen zu helfen, dass ihr Leben gelingt! Dieser Traum ist für uns Don Bosco Schwestern auch heute noch lebendig.

Ein großes Dankeschön an Carina Baumgartner, Lorenzo Bellini, Maximilian Cichra, Florian Huber-Zenz, Isabella Rubel, Sonja Rubel für Video, Gesang und musikalische Begleitung!

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Essen damals und heute

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Damals und heute

Das Haus in Essen-Borbeck im Jahr 1948 und heute 

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Essen damals und heute

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Damals, 1922, beginnen wir mit der Haushaltsführung bei den Salesianern und einem Mädchenoratorium. Bald kommen die italienischen Schulen, Ferienaktionen in Italien, Hort, Kindergarten, Jugendgruppen, Musik- und Nähunterricht dazu.

Heute führen wir in Essen die viergruppige multikulturelle Kindertagesstätte Don Bosco. Wir sind vielfältig pastoral tätig und fördern mit der Missionsprokur Projekte unserer Mitschwestern in zahlreichen Ländern der Erde. In der Don Bosco Familie und in der Pfarrei St. Dionysius sind wir engagiert verankert.

www.fmamission.de
www.kita-donbosco-essen.de


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München damals und heute

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Damals und heute

Die Niederlassung in München 1931 in der Kaulbachstraße und heute in der Schellingstraße.

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München damals und heute

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Damals, 1932, gelingt uns, was Sr. Alba seit 1923 angestrebt hat*, nämlich Wurzeln zu fassen in München. Wir eröffnen in der Kaulbachstraße das Studentat für Aspirantinnen, das Don Bosco Wohnheim für junge Mädchen und für einige Jahre die Mittelstandsküche.

Heute befindet sich unser Haus mit dem Provinzialat inklusive dem Studienheim Maria Dominika, dem Sitz von VIDES Germany und dem Provinzarchiv der Deutschsprachigen Provinz in der Münchener Schellingstraße.

* Vgl. Pro-Memoria. Domande della Rev. Sr. Deambrosis Albina e risposte del Rev.mo Consiglio Generale, Nizza Monferrato, 10 novembre 1923, AGFMA.

www.donboscoschwestern.net
www.vides-freiwilligendienst.net
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Benediktbeuern damals und heute

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Damals und heute

Das Haus in Benediktbeuern in den 1970er-Jahren und heute

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Benediktbeuern damals und heute

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Damals starten wir mit Küche, Wäsche und Nähstube im Kloster der Salesianer, mit Kindergarten, Pfarrjugendgruppen und der Jugendherberge, in der wir bis 2021 unzähligen Kindern, Jugendlichen und Familien begegnen.

Heute
führen wir in Benediktbeuern die Kindertagesstätte mit je zwei Kindergarten- und Kinderkrippengruppen. Mit dem Salesianer-Kloster und der Pfarrei St. Benedikt sind wir fest verbunden.

kitabb.donboscoschwestern.net
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Stams damals und heute

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Damals und heute

Das Haus in Stams in den 1960er Jahren und heute

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Stams damals und heute

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Damals arbeiten wir in der Stiftsküche des Zisterzienserklosters Stams, mit Jungschar-, Ferien- und Fürsorgekindern. Junge Mädchen laden wir zu Einkehrtagen und Exerzitien ein. Einige Jahre befindet sich in Stams das Provinzialat der österreichischen Provinz, einige Jahrzehnte das Mädchenheim.

Heute ist unser Don Bosco Haus das Zentrum für Kinder in Stams. Hier sowie in Hall in Tirol, Mils und Telfs führen wir sozialpädagogische Wohngruppen und Pflegestellen, Kinderkrippen, Kindergärten und Horte.

www.haus-der-kinder.at
Einrichtungen in Stams
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Baumkirchen damals und heute

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Damals und heute

Schloss Wohlgemutsheim in Baumkirchen im Jahr 1959 und heute

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Baumkirchen damals und heute

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Damals erwerben wir das Schloss der gräflichen Familie Bernhard Christof von Galen*. Es beherbergt für zwei Jahre das Noviziat und ist von Anfang an ein schöner Ort für Exerzitien, Kurse, Fortbildungen zu religiösen und gesellschaftlich aktuellen Themen. Zur Einweihung von Kindergarten und Jugendheim durch den Bischof ist ganz Baumkirchen auf den Beinen.

Heute
ist unser Geistliches Zentrum Schloss Wohlgemutsheim ein gefragter Ort für Exerzitien, Stille Tage, geistliche Begleitung und Kloster auf Zeit. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Begleitung von Familien. Gute Lage, schönes Ambiente und herzliche Gastfreundschaft machen den Standort zu einem beliebten Tagungshaus.

* Verwandter des Seligen Clemens August Kardinal Graf von Galen, des „Löwen von Münster“.

www.schlosswohlgemutsheim.at
www.kiga-baumkirchen.net
www.hort-baumkirchen.at
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Rottenbuch damals und heute

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Damals und heute

Das Schloss in Rottenbuch in den 1970-Jahren und heute

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Rottenbuch damals und heute

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Damals, 1950, eröffnen wir die Ausbildungsstätte für unsere Novizinnen. Sie ziehen von Ingolstadt-Oberhaunstadt in das neu erworbene „Schloss“, die Klosterapotheke des ehemaligen Augustinerchorherrenstiftes.

Fünf Jahre später können sie im Seminar für Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen die Ausbildung zur Erzieherin absolvieren und im neu eröffneten Kindergarten praktizieren. Dankbar staunen wir über die Entwicklung unserer Rottenbucher Niederlassung zu einem Bildungszentrum mit Fachakademie für Sozialpädagogik, Fördereinrichtungen im Sonderschulbereich und einer Berufsfachschule für Kinderpflege. Seit einigen Jahren werden diese Einrichtungen von der Regens Wagner Stiftung Rottenbuch geführt.

Heute verbringen unsere älteren Schwestern hier einen schönen Lebensabend. Sie freuen sich über das Lachen, das aus unserem „Don Bosco Haus für Kinder“ zu ihnen hinüberdringt.

www.donbosco-hausfuerkinder.de
regens-wagner-rottenbuch.de
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Wien damals und heute

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Damals und heute

Das Haus in Wien-Hasenleiten im Jahr 1959 und heute im Minoritenkloster, Alser Straße. 

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Damals, 1935, versucht Sr. Alba Deambrosis in Wien Fuß zu fassen. Doch erst 1950 gelingt uns dies mit der Übernahme des Pfarrkindergartens und des Hortes im Simmeringer Arbeiterviertel. Durch unsere Mitarbeit im Don Bosco Haus von 1986 bis 2006 wächst die Zusammenarbeit mit den Salesianern. Wien wird zugleich Vernetzungsstelle einer österreichweiten Jugendpastoral seitens der Schwestern. Nicht wenige entdecken durch diese Angebote ihre Berufung. Im Don Bosco Haus tragen wir zwanzig Jahre lang auf unsere kreative Weise zur Entwicklung vielfältiger Angebote für junge Menschen bei.

Heute wohnen wir im Minoritenkloster mit drei weiteren Ordensgemeinschaften unter einem Dach. Wir sind auf verschiedene Weise tätig: im Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Salesianer, in der Begleitung der engagierten Salesianischen Mitarbeiter/innen in Hasenleiten, an der Schulpforte, im Seniorenheim, in der Pfarre und in einem ordensübergreifenden interkulturellen Sozialprojekt.

www.donbosco.at
www.donboscobildungsforum.at





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Magdeburg damals und heute

Magdeburg damals und heute

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Damals, nach der Wende, lassen wir uns auf Neuland ein: Wir sind ein offenes Haus in der Trägerschaft der Diözese Magdeburg für zahlreiche Jugendliche völlig unterschiedlicher Gesinnungen. Noch wissen wir nicht genau, wie offene Jugendarbeit in dieser Umbruchssituation wirklich geht. Über Kontakte und Kooperationen in der Jugendszene gehen wir innovative Wege. Das Bistum und die Stadt Magdeburg vertrauen uns.

Heute arbeiten wir in unserem Don Bosco Kinder- und Jugendzentrum nach wie vor vernetzt mit vielen städtischen und diözesanen Kinder- und Jugendhilfestellen. Neu entwickeln wir die Kinder- und Mädchenarbeit sowie unser Engagement auf Pfarrei- und Diözesanebene.

www.donboscozentrum-magdeburg.de

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Salzburg

Salzburg damals und heute

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Damals, 2005, beherbergt unser kleines, aber feines Haus die entsprechenden Büros des österreichischen Provinzialates, der Freiwilligenorganisation VIDES Austria und für einige Jahre des Don Bosco Bildungsforums. Mit der Pfarre Liefering sind wir von Anfang an intensiv vernetzt.

Heute ist unsere Salzburger Niederlassung offizieller Sitz der Deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern Region Österreich, von VIDES Austria, des Medienreferates und unseres Solidaritätsvereins. Seit einigen Jahren teilen wir unser Haus Mornese mit jungen Studentinnen: Wir laden sie ein, in einer internationalen Wohngemeinschaft mit uns zu leben.

wg.donboscoschwestern.net
www.vides-freiwilligendienst.net
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Vöcklabruck damals und heute

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Damals und heute

Schulstandort Vöcklabruck 1975 und heute

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Vöcklabruck damals und heute

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Damals, 1975, verpflanzen wir die Schule von Linz nach Vöcklabruck, wo wir mit drei Klassen starten. Bald freuen wir uns über das Lachen und Lernen von 150 internen und zahlreichen externen Schülerinnen in unserem Haus. Die hauswirtschaftlichen Schulen und die Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen entwickeln sich erstaunlich schnell.

Heute erfreuen sich die Höhere Lehranstalt und die Fachschulen für wirtschaftliche Berufe, die Bildungsanstalt, das Kolleg und die Fachschule für Elementarpädagogik mit Praxiskindergarten großer Beliebtheit. Die erworbene Bildung, die erfahrene Beheimatung und die erlebte Begleitung wirken in unseren jungen Absolventinnen und Absolventen weiter. Unsere Lehrer/innen und das Schulpastoral-Team engagieren sich dafür.

www.donboscoschulen.at
schulpastoral.donboscoschwestern.net
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Oratorium - Was ist das?

Innsbruck: Sr. Rosa Leßlhumer beim Oratoriumstreffen, 1983
Innsbruck: Sr. Rosa Leßlhumer beim Oratoriumstreffen, 1983
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Weckt das Wort nicht Erinnerungen an die Musik? An Händels „Messias“, Haydns „Schöpfung“ oder gar an den „Jesus“ von Maria Scharwieß aus unseren Tagen?

Wer Phillip Neri kennt, denkt bei dem Wort an den „Apostel von Rom“ im 16. Jahrhundert. Er lädt Freunde in seine Kammer. Da wird gebetet, über den Glauben diskutiert und gesungen. Einer von ihnen, Giovanni Pierluigi da Palestrina, fasst die Lieder in polyphone Form. So schafft er die Basis für all die Oratorien der Musik.

Bald reicht der Platz nicht mehr in der Kammer. Man zieht um. Wieder wird es eng. Man baut …

Don Bosco weiß von Phillip Neri. An ihn denkt er wohl, als er Straßenjungen zu sich holt, mit ihnen spielt, lernt, ihnen Speise gibt für Leib und Seele und dies Werk „Oratorium“ nennt. Bald reicht der Platz auch hier nicht mehr. Man wird vertrieben. Eng ist es immer. Bis man endlich bauen kann …

Uns spornt das Oratorium an: Heimat schenken, Glauben stärken, Schule fürs Leben sein. Wir bauen weiter ...
Innsbruck: Sr. Rosa Leßlhumer beim Oratoriumstreffen, 1983
Innsbruck: Sr. Rosa Leßlhumer beim Oratoriumstreffen, 1983
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Leidenschaft für die Mission

Sr. Maria Wachtler (1935–2016) verbrachte 50 Jahre ihres Lebens bei den Yanomami-Indianern im Amazonasgebiet Venezuelas.
Sr. Maria Wachtler (1935–2016) verbrachte 50 Jahre ihres Lebens bei den Yanomami-Indianern im Amazonasgebiet Venezuelas.
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„Ich habe schon fast keine Zähne mehr, nur noch zwei lange, die Furcht einflößen, wissen Sie. Und ich habe viele weiße Haare. Um mich zu schrecken sagte man mir, in Amerika gibt es Leute, die die Christen essen. Doch ich habe keine Angst davor, denn ich bin so dürr, dass sie mich sicher nicht verspeisen möchten. Es ist wahr, dass wir zu nichts nütze sind, doch hoffe ich, dass wir mit der Hilfe des Herrn und mit gutem Willen schon etwas fertigbringen würden. Rufen Sie uns also bitte schnell.“*

Launig, demütig und selbstbewusst zugleich appelliert Maria Mazzarello 1876 an Giovanni Cagliero, Salesianermissionar in Argentinien. Nur vier Jahre sind seit der Gründung der Kongregation verstrichen. Im Jahr darauf brechen die ersten Schwestern in ferne Länder auf. Seither fließt der Strom neuer Missionarinnen stetig. Aus unserer Provinz wirken momentan vier Schwestern in Brasilien, Kamerun, D. R. Kongo und Elfenbeinküste.

* Giselda Capetti (Hg.), Cronistoria [dell’Istituto delle Figlie di Maria Ausiliatrice]. Bd. II. L’Istituto a Mornese. La prima espansione 1872–1879. Rom, Institut FMA 1976, 240.

Sr. Maria Wachtler (1935–2016) verbrachte 50 Jahre ihres Lebens bei den Yanomami-Indianern im Amazonasgebiet Venezuelas.
Sr. Maria Wachtler (1935–2016) verbrachte 50 Jahre ihres Lebens bei den Yanomami-Indianern im Amazonasgebiet Venezuelas.
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Arm wie die Kirchenmäuse?

Essen-Borbeck: Die Kindertagesstätte Don Bosco ist eine „PlusKita“ und damit „armutssensibel“. Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen und/oder Migrationshintergrund werden besonders unterstützt, 2021.
Essen-Borbeck: Die Kindertagesstätte Don Bosco ist eine „PlusKita“ und damit „armutssensibel“. Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen und/oder Migrationshintergrund werden besonders unterstützt, 2021.
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Fürchten, dass man durch der eigenen Hände Arbeit das Leben nicht bestreiten kann. Ertragen, dass man vom Wohlwollen anderer abhängt. Unverständnis spüren. Lähmend ist das.

Diese Armut ist es nicht, die Maria Mazzarello so anzieht: „Sie hatte die Absicht …, in der wahren Armut zu leben wie jene, die ganz von ihrer eigenen Arbeit abhingen. So wollte sie sich total dem Wohl der Jugend widmen. Alles andere galt für sie nichts. Sie fühlte sich mit Macht zur vollkommenen Hingabe ihrer selbst an das Reich Gottes und die Seelen der Jugendlichen angespornt – und nichts schien ihr zu viel zu sein, um das zu erreichen.“*

Daran knüpfen wir an. Unsere Konstitutionen sagen: „Im kindlichen Vertrauen auf die Vorsehung des Vaters stellen wir uns ohne Vorbehalt in den Dienst an der bedürftigen Jugend; und weisen durch unser Leben darauf hin, dass die Liebe Gottes uns unverdient zuteil wird.“** Abhängig sind wir – von Gott. Mögen uns Menschen mitunter auch im Stich lassen – er liebt uns. Das setzt Kräfte frei – ungeahnte.

* Giselda Capetti (Hg.), Cronistoria [dell’Istituto delle Figlie di Maria Ausiliatrice]. Bd. I. La preparazione e la fondazione 1828-1872. Rom, Institut FMA 1974, 139-140.
** [Institut Töchter Mariä Hilfe der Christen], Costituzioni e Regolamenti dell’Istituto delle Figlie di Maria Ausiliatrice. Rom, Institut FMA 1982, Art. 18.
Essen-Borbeck: Die Kindertagesstätte Don Bosco ist eine „PlusKita“ und damit „armutssensibel“. Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen und/oder Migrationshintergrund werden besonders unterstützt, 2021.
Essen-Borbeck: Die Kindertagesstätte Don Bosco ist eine „PlusKita“ und damit „armutssensibel“. Kinder aus Elternhäusern mit geringem Einkommen und/oder Migrationshintergrund werden besonders unterstützt, 2021.
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Herzenssache Erziehung

Don Bosco Hort in Baumkirchen, 2021
Don Bosco Hort in Baumkirchen, 2021
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Was ist Erziehung? Ein Garten, in dem der Gärtner Pflanzen gießt? Ein Stift, mit dem der Schreiber ein unbeschriebenes Blatt füllt? Ein Kinderspiel oder doch nicht?

Don Bosco schreibt einen Brief an die Oratorien. Es geht um das leidige Thema Strafen. Gutes Miteinander ist kein Selbstläufer. Auch nicht bei Don Bosco. Seien wir froh darüber. Nur deshalb haben wir aus seiner Feder das Profil der idealen Erzieherpersönlichkeit:

„Denkt daran, dass Bildung eine Sache des Herzens ist und dass Gott allein Herr darüber ist, und dass wir dabei nichts erreichen können, wenn nicht Gott uns seine Kunst lehrt und seine Schlüssel in unsere Hand legt. Bemühen wir uns darum, liebenswert zu sein, Pflichtgefühl und Gottesfurcht vorzuleben und wir werden sehen, mit welch wunderbarer Leichtigkeit sich die Türen vieler Herzen öffnen und viele sich uns anschließen werden, um Gott Lob und Preis zu singen, der uns Vorbild werden wollte, Weg und Beispiel in allem, besonders aber in der Jugenderziehung.“*

* [Giovanni Bosco] Dei castighi da infliggersi nelle case salesiane, in Eugenio Ceria, Memorie Biografiche di San Giovanni Bosco. Bd. XVI. Turin, SEI 1935, 447.

Don Bosco Hort in Baumkirchen, 2021
Don Bosco Hort in Baumkirchen, 2021
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Im Herzen der Kirche

Generalat Rom: Provinzleiterin Sr. Petra Egeling trifft Papst Franziskus bei seinem Überraschungsbesuch zum Abschluss des Generalkapitels am 22. Oktober 2021.
Generalat Rom: Provinzleiterin Sr. Petra Egeling trifft Papst Franziskus bei seinem Überraschungsbesuch zum Abschluss des Generalkapitels am 22. Oktober 2021.
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Don Bosco schärft uns ein: „Wer nicht die Kirche zur Mutter hat, der kann nicht Gott zum Vater haben.“* Außerdem sagt er: „Der Papst ist das Zentrum der Einheit, ohne das die Kirche nicht mehr Kirche ist.“** Sein und unser Wirken in all den Jahren der Geschichte unserer Kongregation geschieht im Auftrag der Kirche.

Papst Johannes Paul II. erneuert beim 21. Generalkapitel 2002 diesen Auftrag „in allen Teilen der modernen Welt Zeugen der Hoffnung zu sein und mit missionarischem Mut neue Wege der Evangelisierung und der Förderung des Menschen, insbesondere im Dienst an den jungen Generationen, zu entdecken. (...) Ja, fahrt hinaus, liebe Schwestern, und werft im Namen des Erlösers voll Zuversicht die Netze aus. In dieser von einer besorgniserregenden Kultur der Leere und des ,Unsinns‘ gekennzeichneten Zeit sollt ihr kompromisslos den Primat Gottes verkünden, der stets den Schrei der Unterdrückten und Notleidenden hört.“***

Wir lassen es uns gesagt sein.

* Eugenio Ceria, Memorie Biografiche di San Giovanni Bosco. Bd. V. Turin, SEI 1930, 253.
** Ebda 575.
***https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/speeches/2002/november/documents/hf_jp-ii_spe_2002110.... (27.09.2021).
Generalat Rom: Provinzleiterin Sr. Petra Egeling trifft Papst Franziskus bei seinem Überraschungsbesuch zum Abschluss des Generalkapitels am 22. Oktober 2021.
Generalat Rom: Provinzleiterin Sr. Petra Egeling trifft Papst Franziskus bei seinem Überraschungsbesuch zum Abschluss des Generalkapitels am 22. Oktober 2021.
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Ein gutes Rückgrat

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Bei der Seligsprechung* betrachtet Pius XI. einen Wirbel Maria Mazzarellos im Reliquiar und sagt zum Generalobern: „Die Mazzarello hatte ein gutes Rückgrat, genau wie Don Bosco. Sagen Sie den Schwestern – auch sie brauchen ein gutes Rückgrat.“**

Ein gutes Rückgrat also.

Unbeugsam kann sie sein, die Mazzarello. Beharrlich, wenn es darum geht, Menschen zu leiten und zu begleiten. Das ist eh ihre Stärke. Hat sie Erfolg, schreibt sie ihn nicht sich selbst zu: „Es ist die Hand Gottes, die in euch arbeitet.“*** Weiß Gott, davon bringt sie keiner ab.

Und noch etwas: Das Glück, Jesus im Herzen zu tragen, sprengt ihr fast die Brust. Sie brennt dafür, dies Glück zu teilen. Der Funke springt über: Auch die Schwestern tun alles fürs Heil der Seelen. Die ganze Welt soll wissen, wie schön es ist, den Herrn zu lieben! Weiß Gott, davon bringt sie keiner ab.

Rückgrat braucht es. Und Feuer.

* 20. November 1938.
** Piera Cavaglià, Eventi per cui rendere lode. Ricorrenze di Madre Mazzarello nel 2011. Conferenza tenuta in Casa Generalizia nel triduo di preparazione alla festa di S. M. Mazzarello. [s.l.], [s. e.] 2011, 5.
*** [Maria Domenica Mazzarello] An die Missionarin Sr. Ernesta Farina, Brief 66, in Maria Esther Posada, Anna Costa, Piera Cavaglià (Hg.), Ich werde euch nie vergessen. Die Briefe Maria Mazzarellos. Rom, Institut FMA 2003, 296 (= deutsche Übersetzung nach der 3. italienischen Auflage unter dem Titel La Sapienza della vita. Lettere di Maria Domenica Mazzarello. Turin, SEI 1994).
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Unter Geschwistern

Waldwinkel: Provinzrat der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos aus Deutschland mit Sr. Irene Klinger im Juli 2021.
Waldwinkel: Provinzrat der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos aus Deutschland mit Sr. Irene Klinger im Juli 2021.
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Don Bosco ist kein Einzelkind. Und auch die Familie, die er gründet, wird kinderreich:

Zu den beiden Erstgeborenen, den Salesianern Don Boscos und den Töchtern Mariä, Hilfe der Christen, kommen bald ein drittes und ein viertes Kind hinzu: die Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos sowie die Vereinigung der Ehemaligen Don Boscos. Die Freude über ihre Geburt erlebt der Stammvater noch in seinem irdischen Leben.

Aber auch vom Paradies aus darf er sich über weiteren Nachwuchs freuen: Zahlreiche Gruppen haben sich bis heute der Don Bosco Familie angeschlossen. Alle haben sie eine je eigene Berufung und doch fühlen sie sich als Kinder Don Boscos. Durch sein Charisma angeregt, leben sie ihre besondere Sendung zu Jugendlichen, Armen, Leidenden. Alle erleben sie sich als echte Geschwister, spüren ihre geistliche Verwandtschaft und die eine gemeinsame Verantwortung: den Glauben zu verkünden.*

Bis heute sind es insgesamt 32 Gruppen**, die zur Don Bosco Familie gehören. Familienplanung nicht abgeschlossen.

* Vgl. Die Don-Bosco-Familie: Charta der Gemeinschaft. Charta der Sendung. Hg. v. Direzione generale Opere Don Bosco, Rom 2009. Vorwort von Pascual Chávez Villanueva, begriffliche Erläuterungen von Reinhard Gesing.
** Vgl. www.sdb.org/it/Famiglia_Salesiana (27.09.2021)
Waldwinkel: Provinzrat der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos aus Deutschland mit Sr. Irene Klinger im Juli 2021.
Waldwinkel: Provinzrat der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Don Boscos aus Deutschland mit Sr. Irene Klinger im Juli 2021.
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Mit jungen Menschen unterwegs

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Unterwegs ist Don Bosco schon früh: Nervenaufreibend die Monate des Wanderoratoriums, als er ständig auf Achse sein muss mit seinen Straßenjungen, die immer mehr werden und deren Lärm niemand dulden will. Legendär sein Ausflug mit den Insassen der Turiner Besserungsanstalt, den er dem Justizminister persönlich abringt. Herzzerreißend seine Fahrt zum Galgen mit dem kaum volljährigen Delinquenten, auf der er selbst zusammenbricht. Aber er rappelt sich wieder auf. Unterwegs wird er sein Leben lang bleiben. Auch wenn sich seine Aufgaben verlagern: Das nötige Geld zu erbetteln, um die Werke am Laufen zu halten, treibt ihn bald landauf, landab.

Unterwegs ist auch Maria Mazzarello viel. Von einem Haus zum anderen, um die neu gegründeten Gemeinschaften zu unterstützen und dort nach dem Rechten zu sehen. 26 Gründungen wird sie selbst erleben. Die Schwestern in den Häusern, die irgendwie erreichbar sind, sucht sie auf. Mit den anderen, besonders denen in Amerika, hält sie Briefkontakt. Auch das ist anstrengend für sie, die des Schreibens gerade so eben mächtig ist.

Unterwegs mit und für die jungen Menschen. So soll es sein. Auch heute.
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Leben miteinander teilen

Glasfenster in der Kapelle des Collegio Mornese.
Glasfenster in der Kapelle des Collegio Mornese.
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„Unser Leben sei ein Fest an diesem Morgen und jeden Tag.“ Der Vers aus dem Ohrwurm von Peter Janssens in den 70ern, als das neue geistliche Lied ungewohnte Rhythmen in die Kirchen trug, trifft es auf den Punkt: Christ sein ohne Feiern geht gar nicht. Bei uns Don Bosco Schwestern hat es sogar der Karneval bis in die Kapelle des Kollegs in Mornese hinein geschafft, ins Zentrum unseres ersten Hauses, der Wiege unserer Kongregation: Dort leuchtet ein Glasfenster, das Schwestern und Mädchen beim Faschingstreiben zeigt. Die Ausführungsbestimmungen zu unseren Konstitutionen erklären den Sinn dieses Bildes, wenn sie zum schwesterlichen Zusammenleben als Erstes sagen: „Feste sind nach der salesianischen Tradition charakteristische Gelegenheiten, um im Familiengeist zu wachsen.“*

Gemeinsam feiern gelingt dann, wenn wir auch Spannungen des Alltags gemeinsam angehen. Dass es die nicht mehr gibt – das werden wir auch noch hinkriegen. Aber erst im Paradies.

* [Institut Töchter Mariä Hilfe der Christen], Costituzioni e Regolamenti dell’Istituto delle Figlie di Maria Ausiliatrice. Rom, Institut FMA 1982, Ausführungsbestimmungen Art. 39 (1).

Glasfenster in der Kapelle des Collegio Mornese.
Glasfenster in der Kapelle des Collegio Mornese.
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Säulen unserer Arbeit

Vöcklabruck: Die drei beschrifteten Säulen beim Eingang der Don Bosco Schulen, 2021.
Vöcklabruck: Die drei beschrifteten Säulen beim Eingang der Don Bosco Schulen, 2021.
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Wenn in Vöcklabruck Leute die Treppe zu den Don Bosco Schulen hochsteigen, ist ihr Ziel ein großes, fast wuchtiges Haus ohne viel Schmuck. Nur das Logo der Gemeinschaft grüßt von Weitem. Es darf jeder, der kommt, schon von unten sehen, wer ihn oben am Hügel empfängt. Dort passiert man drei eher unscheinbare Betonsäulen, die das Gebäude stützen. Man kann in der morgendlichen Müdigkeit des Schulwegs durchaus dran vorbeilaufen. Schaut man aber mit wachem Blick hin, sieht man: Da steht etwas.
Auf der ersten Säule „Bildung“ – ok, deshalb kommt man ja. Auf der zweiten Säule „Begleitung“ – ja, das bietet eine gute Schule. Auf der dritten Säule „Beheimatung“ – genau. Das ist es, was einen Menschen zu dem macht, der er ist und sein will. Und das, was nachklingt in der Zeit, in der man nicht mehr den Hügel hochsteigt.

Drei Säulen sind es, auf die wir junge Menschen stellen wollen. In Vöcklabruck und anderswo: Bildung – Begleitung – Beheimatung. Fehlt eine der drei, stürzt nicht gleich das ganze Haus ein, aber Schaden nimmt es doch. Auf drei Säulen steht es sich gut. Das zeigt übrigens auch das Logo.
Vöcklabruck: Die drei beschrifteten Säulen beim Eingang der Don Bosco Schulen, 2021.
Vöcklabruck: Die drei beschrifteten Säulen beim Eingang der Don Bosco Schulen, 2021.
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Die 1920er Jahre

Jagdberg

„Die Lage ist bezaubernd, Luft gesund“: Mit diesen Worten beschreibt die damalige Provinzoberin Sr. Alba Deambrosis ihre ersten Eindrücke von Jagdberg in Vorarlberg. Am 25. August 1928 eröffnen die Don Bosco Schwestern die erste österreichische Niederlassung des Ordens. In der vor Ort befindlichen Erziehungsanstalt, die kurz zuvor von den Salesianern übernommen worden ist, sind die Aufgaben der Schwestern klar definiert: Küche, Wäsche, Garderobe und die Assistenz von Buben im Alter von fünf bis acht Jahren.

Eschelbach

Im bayrischen Eschelbach wird 1924 die zweite Niederlassung gegründet. 95 Jahre waren die Don Bosco Schwestern in Eschelbach tätig: im Kindergarten, im Kinderheim, im Grundlehrgang für Hauswirtschaft, im Hort, in der Kirchenmusik und am Anfang auch in der ambulanten Krankenpflege.

Eschelbach

Novizinnen in Eschelbach im Jahr 1930

Essen-Borbeck

Hauswirtschaft im Johannesstift, 1930

Gramatneusiedl bei Wien

Im November 1931 treten die Don Bosco Schwestern ihre Arbeit in Gramatneusiedl im Kindergarten an. 1939 wurde diese Einrichtung, wie viele andere auch, von den Nationalsozialisten übernommen.

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Die 1930er Jahre

Heiligsprechung Don Boscos

Am 1. April 1934 wird der Ordensmitgründer, Don Giovanni Bosco, in Rom heiliggesprochen. 

Linz

1933 wird in Linz ein bescheidenes ebenerdiges Schwesternheim errichtet. Die ersten vier Schwestern eröffnen Kindergarten, Hort, Nähschule und Mädchengruppen.

Unterwaltersdorf

Die Don Bosco Schwestern sind ab 1931 in der Küche und der Wäscherei tätig.

Viktorsberg

Von 1936 bis 1985 führten die Don Bosco Schwestern eine Kinderheilstätte. Unterrichtet wurde bei schönem Wetter auf dem Balkon.

Mission

Die Schwestern Anna und Maria Wiotte gehen 1933 als Missionarinnen nach Kolumbien.

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Die 1940er Jahre

München-Laim

Sr. Josefa Späh ist mit einer Kindergartengruppe unterwegs, 1950

Regensburg

Don Bosco Schwestern während des Krieges beim alternativen Arbeitseinsatz im Reserve-Lazarett im Kapuzinerkloster St. Fidelis.

Essen-Borbeck

Nähschule, 1949

Benediktbeuern

Beim Zwetschgenessen im Garten, 1951. Neben der Arbeit im Kloster der Salesianer betreiben die Don Bosco Schwestern hier einen Kindergarten und bis 2021 die Jugendherberge „Miriam“.

Klagenfurt

Unten: 1944 wurde das Haus in der Ainethgasse durch einen Bombentreffer zerstört.
Oben: Der Wiederaufbau des alten Hauses begann im Oktober 1945. Hier im Bild der Erweiterungsbau von 1954/55.

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Die 1950er Jahre

Plettenberg

Martinsumzug in den 1960er-Jahren

Rottenbuch

Einkleidung (im Bild vorne) und Profess (hinten links), 1958. Mit der Einkleidung beginnt das zweijährige Noviziat. Anschließend legen die Schwestern in der Profess ihre Gelübde ab.

Zwei Provinzleiterinnen

1954 wird die Provinz geteilt. Madre Giovanna Zacconi (links) ist nun Provinzleiterin in Deutschland, Madre Alba Deambrosis (rechts)wird die neue Provinzleiterin in Österreich.

Innsbruck

Kinder beim Musizieren

Innsbruck

Das Haus in der Falkstraße wird 1958 erworben und ist - nach Stams - von 1962 bis 2005 Sitz des österreichischen Provinzialats.

Linz

Kindergartengruppe, 1960er-Jahre

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Die 1960er Jahre

Turin

Sr. Katharina Schmid mit Mitschwestern aus verschiedenen Ländern unterwegs während der Ausbildung am Internationalen Institut Pedagogico, 1963–1965.

Mailand

Sr. Adolfine Binder unterrichtet in Mailand-Cinisello an der Europa-Schule Deutsch und Turnen, 1966–67.

Köln

Die Missionsprokur wird 1964 von Sr. Berta Sperrfechter und Sr. Hedwig Riedmayer gegründet.   Nachdem zahlreiche deutsche Missionarinnen in aller Welt tätig waren, brauchte es eine Anlaufstelle in Deutschland für Helferkreise, Spenderinnen und Spender.

Mission

Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer schenkt Sr. Berta Sperrfechter (Bombay/Indien) einen neuen Projektor, um 1960).

Bludenz

Ausflug zum Muttersberg mit Sr. Paula Rodi, 1968

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Di 1970er-Jahre

Rottenbuch

Sr. Irene Klinger unterrichtet im Sonderschulbereich im Heim Maria Auxilium, 1973.

Vöcklabruck

Sr. Giovanna Zacconi und Sr. Theresia Witwer auf der Baustelle der Don Bosco Schulen, 1973.

Bottrop

Kindergarten und Hort, 1974

Rom, MM81

Zum 100-jährigen Todestag von Maria Mazzarello findet 1981 in Rom das „Europäische Jugendfest“ mit rund 10.000 Teilnehmerinnen statt. Auch Gruppen aus Deutschland und Österreich sind dabei.

Ingolstadt-Oberhaunstadt

Martinsumzug mit dem Kindergarten St. Peter in den 1970er-Jahren

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Die 1980er-Jahre

Amberg

1987 wurde das Caritas-Mädchenwohnheim für Spätaussiedlerinnen übernommen. Im Bild Bewohnerinnen mit Heimleiterin Sr. Petra Egeling.

Rottenbuch

Sr. Rita Breuer mit Schülerinnen der Fachschule und Berufsschule in Rottenbuch,  1980er-Jahre.

Wien

1986 öffnet das Don Bosco Haus in Wien seine Pforten und ist bis 2021 ein wichtiges Zentrum für Jugend- und Erwachsenenbildung innerhalb der Don Bosco Familie und darüber hinaus.

Wien

1988 fand in der Hofburg der „Pädagogische Kongress“ zum 100-jährigen Jubiläum anlässlich des 100. Todestages Don Boscos statt.

Kirchberg/Tirol

Wintertage mit Sr. Irmgard Gundolf und P. Fritz Grassl im Februar 1986.

Innsbruck

Ausflug in die Tiroler Berge mit Sr. Gertrud Haller, Pfingsttage 1986.

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Die 1990er-Jahre

Phong Sung, Thailand

Thomas Pill ist als einer der ersten VIDES-Freiwilligen im Auslandseinsatz, 1994/95.

Baumkirchen

„Naturerlebniswoche“, geleitet von Sr. Ulrike Weiss und Sr. Martina Kuda, 2000. Die Naturerlebniswochen fanden von 1999 bis 2016 statt.

Magdeburg

Luftschlösser bauen: Das Kinder- und Jugendzentrum feiert 1998 seinen fünften Geburtstag.

Klagenfurt

Sommerfest im Kindergarten 2001

Rom

Schülerinnen der Don Bosco Schulen vor dem Petersdom mit P. Hermann Sandberger, Sr. Maria Christine Rathgeb und Sr. Maria Maul, 1995.

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Die 2000er-Jahre

Confronto-Treffen 2002

Confronto ist eine Gemeinschaft von und mit Jugendlichen, die sich regelmäßig an „Wochenenden der Begegnung“ (ital: Confronto) an verschiedenen Orten treffen. Im Bild Luc Van Looy, ab 1984 im Generalrat der Salesianer Don Boscos, von 2003 bis 2020 Bischof von Gent.

Baumkirchen

Altarweihe in der restaurierten Kapelle von Schloss Wohlgemutsheim am 2. April 2011.

Magdeburg

Die Gemeinschaft St. Josef wird eröffnet. Ehemalige des Jugendzentrums Don Bosco helfen beim Ausmalen und beim Umzug.

Magdeburg

Babybörse, 2011

Essen

Pfingstkurs im Jugendhaus St. Altfrid mit Sr. Birgit Holtick, 2010. Das Motto lautete: „Wenn lahmen Enten Adlerflügel wachsen ...“ Sr. Birgit steigt über eine Leiter, die von den Teilnehmenden gehalten wird. Zweck der Übung: eigene Ängste überwinden und mutig sein.

Don Bosco Bildungsforum

Salesianische Fortbildung für unsere Mitarbeitenden, 2012.

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Die 2010er-Jahre

Benediktbeuern

Pater Heiner Heim segnete im Januar 2022 die neuen Räume in der Don Bosco Kindertagesstätte. (v.li.): Bürgermeister Anton Ortlieb, Pfarrer Pater Heiner Heim, Einrichtungsleiterin Sr. Irene Eisenreich, Provinzleiterin Sr. Petra Egeling, Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern-Bichl Michael Herrmann und Planer Leonhard Hundegger. Foto: Arndt Pröhl 

Stams

Firstfeier für den Kindergartenzubau im Juli 2015 mit dem damaligen Bürgermeister Franz Gallop. Im Bild wird der „Firstspruch“ verlesen, der traditionellerweise ein Dank an Architekt/in und Bauherren/Bauherrin ist.

Becchi

Jugendliche anlässlich des Jugendtreffens „Come to Bosco“ in Turin mit Sr. Birgit Holtick vor dem Geburtshaus Don Boscos, 2012.

Vöcklabruck

Das Café Mazzarello wird 2012 in den Don Bosco Schulen eröffnet. Es ist Teil der Schulpastoral und wird von Sr. Zäzilia Holzer geführt.

Baumkirchen/Cavallino

Seit 1999 erfreut sich die Familienurlaubswoche der Don Bosco Schwestern aus Baumkirchen wachsender Beliebtheit. Viele Familien fahren seit Jahren mit, für einige Jugendliche ist die Woche in Cavallino ein Stück Kindheit. Im August 2019 wurde diese spezielle Ferienwoche 20 Jahre alt.

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Stams stellt sich vor

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